


Immunologie (Immunsystem)
Die Immunologie ist die Wissenschaft, die sich mit dem Immunsystem befasst – Das menschliche Abwehrsystem,
dass der Körper im Laufe der Evolution entwickelt hat, mit dem Krankheitserreger, wie Viren, Bakterien, Pilze und schädliche Eindringlinge bekämpft werden.
Aufgrund der zentralen Rolle des menschlichen Immunsystems von vielen Erkrankungen ist die Immunologie in der Medzin von großer Bedeutung.
Das Immunsystem ist evolutionär und hat sich in
Millionen von Jahren entwickelt. Es reagiert perfekt auf pathogene Erreger und Substanzen.
Das Immunsystem ist nicht positiv und nicht negativ in der klassischen Einteilung. Es schützt unseren ganzen Körper. Es muss zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, aktiv sein.
Beispiel: Du hattest sicherlich schon einmal einen Infekt bzw. eine Erkältung.
Wie fühlt es sich an, wenn Du stark erkältet bist? Du bist wahrscheinlich müde und abgeschlagen. Energielos. Du möchtest am liebsten schlafen. Mental hast Du einen Durchhänger. Meistens hast Du weniger bis gar keinen Hunger.
Das Immunsystem will uns schützen. Es unternimmt alles, um feindliche Eindringlinge zu Bekämpfen und zu beseitigen. Die Zellen unseres Immunsystems werden aktiv. Das kostet sehr viel Energie.
Das Bekämpfen und Abtöten von schädlichen Eindringlingen geht auf die Rechnung anderer Körperregionen bzw. -organe. Das aktive Immunsystem zieht die ganze Energie an sich. Wir sprechen hierbei von Entzündungen.
Eine Entzündung ist ein Prozess, der ein aktives Immunsystem beschreibt. Entzündungen entstehen nach einem Insektenstich, nach einer Brandverletzung der Haut, nach einem Messerschnitt in den Finger, nach einer Knöchelverletzung, nach einer zugezogenen Vergiftung, nach einem grippalen Infekt.
Die Entzündung ist notwendig für die Einleitung eines Heilungsprozesses.
Die Wundheilung.
„Das Immunsystem ist unsere Lebensversicherung“
Bei einer permanenten Immunsystem Aktivierung sprechen wir von einer chronischen
Entzündung. Eine unterschätzte Gefahrenquelle für eine chronische Immunsystem Aktivierung, sind offene bzw. nicht intakte Barrieren.
Barrieren bzw. Schleimhäute sind Kontaktoberflächen zur Außenwelt. So zählen Mund, Rachen, Lunge, Magen-Darm-Trakt, Harn.- u. Vaginalbereich zu den wichtigen Schleimhäuten.
Der Darm ist das größte Immunorgan, es befinden sich in
diesem Abschnitt in etwa 80 Prozent aller im Körper befindlichen Immunzellen.
„Der Darm ist die Schaltzentrale des Immunsystem“
Bei einer gestörten Barriere wird das Immunsystem getriggert. Bei einer chronisch gestörten Barriere wird das Immunsystem permanent aktiviert. Das führt zu einem hyperaktiven und überschießenden Immunsystem.
Das führt auch sehr oft zu Allergien
und Autoimmunkrankheiten.
Auch Fettgewebe hat einen entzündlichen Effekt. Besonders das viszerale Fett (Bauchfett), dass verstärkt die örtlichen Organe mit Fettzellen umschließt. Durch die Aktivierung von Entzündungen aktivierenden Hormonen kommt es verstärkt zu Entzündungsprozessen.
Fazit: Umso öfter und länger das Immunsystem aktiviert wird, umso mehr Energie wird von diesem System. Das heißt im Umkehrschluss, desto mehr Entzündungsprozesse im Körper vorliegen, desto weniger Energie steht dem restlichen Körper bereit für andere Aktivitäten.
Wenn dieser Prozess längerfristig andauert, kommt es oft zu einer Krankheit, die sich Chronic Fatigue Syndrom – chronisches Erschöpfungssyndrom nennt.
Besonders in heutiger Zeit wird dieses Krankheitsbild immer öfters diagnostiziert.

