Offene Darmbarriere
- leaky gut syndrom

Das Leaky-Gut-Syndrom,


auch bekannt als intestinale Permeabilität, ist ein Zustand, bei dem die Durchlässigkeit oder "Undichtigkeit" der Darmwand erhöht ist. In einem gesunden Darm fungiert die Darmwand als Barriere, die die Aufnahme von Nährstoffen in den Blutkreislauf ermöglicht, während sie das Eindringen schädlicher Substanzen verhindert.


Beim Leaky-Gut-Syndrom sind jedoch
die engen Verbindungen zwischen
den Zellen, aus denen die Darmwand besteht, beeinträchtigt. Dadurch
können größere Moleküle wie Toxine, unverdaute Nahrungsbestandteile und Bakterien passieren und gelangen in
den Blutkreislauf. Dies kann eine Immunreaktion auslösen, zu Entzündungen führen und potenziell verschiedene gesundheitliche Probleme verursachen.


Die genauen Ursachen des Leaky-Gut-Syndroms sind noch nicht vollständig verstanden, aber mehrere Faktoren können zu seiner Entwicklung beitragen. Dazu gehören:


1. Ungesunde Ernährung: Eine Ernährung, die reich an verarbeiteten Lebensmitteln, raffiniertem Zucker und ungesunden Fetten ist und gleichzeitig einen niedrigen Ballaststoffgehalt aufweist, kann zu Entzündungen im Darm führen und die Darmwand schädigen.


2. Darmdysbiose: Ein Ungleichgewicht in der Darmflora, das durch eine übermäßige Vermehrung schädlicher Bakterien oder einen Mangel an gesunden Bakterien verursacht wird, kann die Integrität der Darmwand beeinträchtigen.


3. Chronischer Stress: Lang anhaltender Stress kann die Funktion des Verdauungssystems beeinträchtigen und Entzündungen im Darm fördern.


4. Medikamente: Bestimmte Medikamente wie nichtsteroidale entzündungshemmende Medikamente (NSAIDs), Antibiotika und Protonenpumpenhemmer können die Darmbarriere beeinflussen und die Entwicklung eines Leaky-Gut-Syndroms begünstigen.


Die Symptome des Leaky-Gut-Syndroms können vielfältig sein und reichen von Magen-Darm-Beschwerden wie Blähungen, Bauchschmerzen und Durchfall bis hin zu systemischen Beschwerden wie Müdigkeit, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen und Hautproblemen.


Die Behandlung des Leaky-Gut-Syndroms zielt darauf ab, die Darmgesundheit zu verbessern und die Darmbarriere zu stärken. Dies kann eine Umstellung auf eine gesunde Ernährung mit viel Ballaststoffen, probiotischen Lebensmitteln und Omega-3-Fettsäuren umfassen. Der Verzicht auf potenziell schädliche Lebensmittel wie Gluten und Laktose kann ebenfalls hilfreich sein. Ergänzungen wie Präbiotika, Probiotika und Nahrungsergänzungsmittel wie Glutamin und Zink können ebenfalls unterstützend wirken.


Die Symptome des Leaky-Gut-Syndroms können vielfältig sein und reichen von Verdauungsproblemen wie Blähungen, Durchfall und Verstopfung bis hin zu Allergien, Müdigkeit, Gelenkschmerzen und Hautproblemen.


Die Diagnose des Leaky-Gut-Syndroms kann eine Herausforderung sein, da es keine spezifischen diagnostischen Tests gibt. Ein ganzheitlicher Ansatz zur Behandlung beinhaltet in der Regel eine gesunde Ernährung, die Vermeidung von Auslösern, die Darmgesundheit unterstützende Maßnahmen wie Probiotika und die Verringerung von Stress.


Es ist wichtig, einen qualifizierten Gesundheitsexperten zu konsultieren, um eine genaue Diagnose zu erhalten und eine individuell angepasste Behandlung zu erhalten.



Mit einer Mikrobiom-Analyse (siehe Partner/Netzwerk > Labor Analysen) kann man die genaue

Zusammensetzung der wichtigen Leitkeime – Bakterienstämme, wie auch Risikomarker bestimmen und der Ursache auf den Grund gehen um wieder nachhaltige Gesundheit zu erlangen.


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